Forderungsmanagement

Firmen bzw. Unternehmen geben Ihren Kunden auf geleistete Lieferungen oder Dienstleistungen normalerweise Kredite, durch die Einräumung von Zahlungszielen. Das Forderungsmanagement disponiert und verwaltet diese Kredite. Sinn und Ziel des Forderungsmanagements ist es die Zahlungs- und Forderungsausfälle so gering wie möglich zu gestalten, um die permanente Liquidität des Unternehmens aufrecht zu erhalten. Der Trend geht verstärkt diesen Aufgabenbereich auch Spezialisten wie Inkassounternehmen zu geben und diesen Sektor also out zu sourcen. Somit können sich die Firmen auf Ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren und binden somit keine Mitarbeiter für diesen sehr zeitraubenden Aufgabenbereich. Das Forderungsmanagement kümmert sich auch um säumige Schuldner. In diesem Zusammenhang wird es bei Bedarf auf Inkassounternehmen zurückgreifen. Jedes Unternehmen eigene Regeln und Fristen bzgl. Mahnungen und Vorgehen. Die erste Mahnung den Schuldner in Verzug, falls noch keiner vorliegt (verzugsbegründende Mahnung). Sollte das kaufmännische Mahnverfahren erfolglos bleiben, geht der Fall weiter an ein beauftragtes Inkasssounternehmen.

Inkasso  ist Einziehung fälliger Forderungen. Viele Unternehmen arbeiten mit auf Inkasso spezialisieren Inkassounternehmen zusammen. Als letzten Schritt leitet der Bereich Forderungsmanagement bzw. das Inkassobüro, wenn nötig, ein gerichtliches Mahnverfahren ein.

« Zurück zum Lexikon