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Forderungsmanagement umfassend erklärt

Auf dieser Seite vermitteln wir Ihnen die wichtigsten Themen Rund um das Thema Forderungsmanagement. Das Forderungsmanagement innerhalb eines Unternehmens beugt Zahlungsausfällen vor und sichert die Liquidität. Durch langjährige Erfahrung ist Germania Inkasso Ihr idealer Partner für professionelles Forderungsmanagement und Mahnwesen.
  • Über 35 Jahre Erfahrung im Forderungsmanagement
  • Hohe Realisierungsquote von bis zu 90%
  • Persönliche & individuelle Betreuung

Finden Sie die passende Inkasso-Lösung.

Was trifft am besten auf Sie zu?

Haben Sie eine Einzelforderung oder wiederkehrende Forderungen?

Wie hoch ist die Forderung?

Wurde die Forderung bereits tituliert?

Was ist die Grundlage Ihrer Forderungen?

Gegen wen richteten sich Ihre Forderungen?

Wo ist der Schuldner ansässig?

Wie viele Inkasso-Forderungen fallen bei Ihnen typischerweise pro Jahr an?

Wie hoch ist das typische Volumen pro Forderung?

Überblick über das Forderungsmanagement

Effizientes Forderungsmanagement bedeutet für Unternehmen jeglicher Größe (Mittelstand, Kleinunternehmen, Großunternehmen, Konzerne, usw.) weit mehr als Debitorenverwaltung. Es trägt zur Vermeidung von Zahlungsausfällen und zur Sicherung Ihrer Liquidität bei. Das professionelle Forderungsmanagement wird meist von der Buchhaltung übernommen. Es hat die Aufgabe Außenstände und Zahlungsziele zu steuern. Dabei sollten Sie bereits vor der Rechnungserstellung auf eine Bonitätsprüfung setzen.

Erfahren Sie in diesem Text mehr über außergerichtliche & gerichtliche Abläufe des Forderungsmanagements und welche Unternehmensteile Sie auslagern können. In unserer CHECKLISTE erhalten Sie zudem Tipps für professionelles Forderungsmanagement.

Unsere Checkliste unterstützt Sie dabei, Ihren Inkassodienstleister auf seine Professionalität zu überprüfen. Sie hilft Ihnen auch den richtigen Inkassodienstleister für Sie zu finden.

Eine Gefährdung hinsichtlich Zahlungsausfällen besteht nicht nur für Startups, sondern auch Mittelständler und selbst Großunternehmen. Aus diesem Grund sollten Sie von Anfang an auf einen Partner setzen, der Ihr Forderungsmanagement kompetent und professionell unterstützt.

Ein Auszug aus unseren Referenzen

Referenzen Von Germania: Montblanc
Referenzen Von Germania: Raiffeisenbank
Referenzen: Germania Inkasso Handwerkskammer
Referenzen: Germania Inkasso Swarovski Oktip

Was ist Forderungsmanagement?

Das Forderungsmanagement gilt als professionelles Mahnwesen, welches regelkonform und unter Beachtung aller Fristen juristisch einwandfrei durchgeführt werden muss. Die ersten Schritte des Mahnwesens (Zahlungserinnerung, Mahnung(en)) werden meist vom Unternehmen selbst durchgeführt.

Die Mitarbeiter in der Buchhaltung sind je nach Unternehmensgröße für das Mahnwesen zuständig. Zudem gehört auch das außergerichtliche & gerichtliche Mahnverfahren zum Forderungsmanagement.

Zahlungsausfälle und -versäumnisse müssen nicht über einen längeren Zeitraum hingenommen werden. Deshalb ist das Ziel eines effektiven Forderungsmanagements Ihre Liquidität zu sichern und Zahlungsausfällen vorzubeugen. Zu den präventiven Maßnahmen gehört zum Beispiel eine Bonitätsprüfung.

Mahnprozess

Warum sollten Sie Ihre offenen Forderungen an ein Inkassobüro übergeben?

Teile des Forderungsmanagement werden häufig, aufgrund des hohen Aufwands und der benötigten Expertise, an ein Inkassobüro übergeben, welches die einzelnen Schritte mithilfe jahrelanger Erfahrung effektiv durchführt. Es folgt eine Entlastung der Mitarbeiter der Buchhaltung. Sie können sich wieder auf das Hauptgeschäft konzentrieren.

Setzen Sie bei Ihrem Forderungsmanagement auf die Kompetenz des Spezialisten. Germania Inkasso berät Sie individuell und ausführlich zu allen Aspekten des Forderungsmanagements sowie dem außergerichtlichen und gerichtlichen Mahnwesen.

Wie funktioniert das Forderungsmanagement?

Das Forderungsmanagement beginnt bereits vor der Rechnungserstellung mit einer Bonitätsprüfung. Wenn eine Rechnung zwar korrekt und juristisch unangreifbar erstellt wurde, der Kunde diese aber nicht begleicht, folgt das außergerichtliche Mahnverfahren. Dabei wird ein gestufter Mahnprozess vollzogen. Dieser läuft wie folgt ab:

Einige Tage (z.B. 1-14) nach dem Fälligkeitsdatum einer Rechnung ist es üblich, eine Zahlungserinnerung mit neuem Fälligkeitsdatum zu versenden.

Wenn Ihr Kunde keine Reaktion auf die Zahlungserinnerung zeigt, können Sie im nächsten Schritt (üblicherweise 14-30 Tage nach Fälligkeit) eine erste Mahnung mit einem neuen Fälligkeitsdatum versenden. Bereits beim Versenden der ersten Mahnung sollten Sie überlegen, Ihre Forderung an ein Inkassobüro zu übergeben. Ein professioneller Inkassopartner an Ihrer Seite kann Ihrer Forderungen schnell realisieren.

Bei der zweiten Mahnung (meist ca. 30-50 Tage nach Fälligkeit) muss Ihrem Kunden klar werden, dass Sie keine weiteren Mahnungen mehr schreiben und rechtliche Schritte einleiten werden, wenn die Zahlungsfrist nicht eingehalten wird. Spätestens jetzt sollten Sie Inkasso beauftragen. Ihre Forderungen werden so zügig und effizient realisiert.

Erfolgskriterien für professionelles Forderungsmanagement

  • Realisierung einer klaren Rechtslage: Klare Unternehmensstruktur (z.B. Vertrags- und Auftragsformulare).
  • Korrekte Erfassung von Neukunden ( z.B. komplette Unternehmensdaten, Rechtsform der Firma, Geschäftsführer, richtige Adressen).
  • Wiederholte Kontrollzyklen zur Prüfung der Zahlungsfähigkeit bzw. Bonität der Kunden.
  • Zügige Fakturierung nach Abschluss der erbrachten Leistungen; trainieren Sie Ihre Kunden für eine schnelle Zahlungsweise durch Rabatt-Anreize, z.B. Gewährung von Skonti.
  • Ständige Kontrolle der Zahlungseingänge, um auf noch fällige bzw. offene Zahlungen rasch kontern zu können.
  • Klar strukturiertes Mahnwesen mit eindeutig bestimmten Mahnzyklen.

Zeigen diese außergerichtlichen Schritte keinen Erfolg, so wird das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet.

Das gerichtliche Mahnverfahren

Ein Mahnantrag ist der erste Schritt des Gläubigers. Bei einem Mahnantrag gilt es, genaue Angaben zum Antragssteller und Antragsgegner zu machen. Auch die Art und Höhe des Anspruchs sowie vor welchem Gericht ein Verfahren durchzuführen ist, muss angegeben werden.

Zweiter Schritt ist ein Mahnbescheid, der gerichtlich veranlasst wird und dem Schuldner förmlich zugestellt wird. Innerhalb von 2 Wochen nach Empfang des Mahnbescheids hat der Schuldner die Möglichkeit Widerspruch gegen den Mahnbescheid einzulegen. Widerspricht der Schuldner nicht rechtzeitig und wurde die Forderung zudem noch nicht beglichen, dann erlässt das Amtsgericht auf Antrag des Gläubigers den Vollstreckungsbescheid. Wenn keine Zahlung erbracht und/oder kein Widerspruch gegen den Vollstreckungsbescheid eingelegt wurde, kann der Gläubiger zur Realisierung seiner Forderungen die Zwangsvollstreckung einleiten.

Es gibt folgende Arten der Zwangsvollstreckung (je nach Schuldnervermögen):

  1. Sach- oder Mobiliarvollstreckung
  2. Forderungsvollstreckung
  3. Zwangsversteigerung
Infos zum professionellen Forderungsmanagement anfordern

Welche Optimierungsmöglichkeiten gibt es im Forderungsmanagement?

Es gibt viele Möglichkeiten, um Ihr Forderungsmanagement zu verbessern. Wir haben Ihnen hier einige Optionen aufgelistet:

  • Kundensegmentierung: Unterscheiden Sie bei Ihren Kunden nach strategischer Bedeutung, Rentabilität, Firmensitz usw. Weisen Sie im Vertrag bereits auf Verzugszinsen, Mahngebühren und Gerichtsstand hin. Sie können auch bereits festlegen, welche Zahlungsmöglichkeiten (z.B. Lastschrift oder Rechnung) Sie welchen Kunden einräumen.
  • Zahlungsmethoden: Führen Sie Vorauskasse oder Anzahlungen für bestimmte Kundensegmente ein. Dies sollte konsequent eingehalten werden und die Lieferung sollte erst nach Zahlung erfolgen.
  • Zahlungszielverkürzung: Je nach Kundengruppe sollten Sie das Zahlungsziel anpassen.
  • Skontogewährung: Gewähren Sie Ihren Kunden, je nach Kundensegment, Skonti.
  • Rabattgewährung: Reglementieren Sie durch den Vertrieb Rabatte. Beteiligen Sie gegebenenfalls Ihren Vertrieb mit einer Provision.
  • Bonitätsprüfungen: Vor Erbringung einer Leistung sollten Sie gegebenenfalls mithilfe von Auskunfteien Bonitätsprüfungen durchführen. Diese können Sie auch laufend aktualisieren.
  • Überprüfungen des Kreditlimits: Führen Sie automatisierte und konsequente Kreditlimitprüfungen durch. Bei Überschreitung sollten Sie einen Lieferstopp vornehmen.
  • Zahlungsverhalten analysieren: Damit Sie Risiken abwägen können, oder als Basis für neue Konditionen, sollten Sie das Zahlungsverhalten analysieren.
  • Vertriebsziele: Setzen Sie Vertriebsziele, welche einen rechtzeitigen und vollständigen Zahlungseingang beinhalten. Führen Sie gegebenenfalls Provisionierungen ein.
  • Abstimmung: Vertrieb und Debitorenbuchhaltung sollten sich regelmäßig abstimmen.
  • Auftragsbearbeitung: Automatisieren Sie Ihre Auftragsbearbeitung mit festen Regeln und verbuchen Sie Zahlungen zügig.
  • Rechnungsstellung: Gewährleisten Sie eine zügige, automatisierte und korrekte Rechnungsstellung. Die Rechnungen sollten sachlich und korrekt erstellt werden. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie Rechnungen elektronisch versenden, um Zeit und Kosten zu sparen.
  • Organisation: Eine konsequente Organisation und Automatisierung Ihres Mahnwesens kann dabei helfen, bestehende Zahlungsziele besser durchzusetzen.
  • Reklamationen: Bearbeiten Sie Reklamationen Ihres Kunden schnell und zufriedenstellend. Außerdem sollten Sie die Ursachen analysieren um Reklamationen zu reduzieren.
  • Einforderung: Fordern Sie ungerechtfertigte Skontoabzüge zügig und automatisiert ein.

6 Tipps für Ihr Forderungsmanagement

Tipp 1: Aufgabenverteilung und -organisation

Verteilen Sie Aufgaben und Zuständigkeiten innerhalb des Forderungsmanagements verbindlich. Dabei sollten auch die Verantwortlichkeiten zwischen der Buchhaltung und dem Vertrieb exakt geregelt sein. Besprechen Sie regelmäßig, welche offenen Forderungen vorliegen und wie Sie diese sinnvoll einfordern können. Außerdem, sollten Sie Ihre Maßnahmen regelmäßig überprüfen. Gründliche Berichte sind in diesem Zusammenhang ratsam, da diese die Höhe der offenen Forderungen dokumentiert. Innerhalb der eigenen Finanz- und Liquiditätsplanung sollten Zahlungsverzögerungen und Forderungsausfälle immer berücksichtigt werden. Damit können Sie Risiken abwenden bzw. frühzeitig erkennen.

Schritt 1: Aufgabenverteilung Und Organisation
Schritt 2

Tipp 2: Risikovermeidung und Bonitätsprüfungen

Damit der Umsatz wachsen kann sind die Neukundengewinnung und die Bestandskundenbindung von hoher Relevanz. Zusätzlich ist es empfehlenswert, die Bonität von Kunden vorab zu bewerten und alle Kunden einmal jährlich auf Zahlungsunfähigkeit zu überprüfen. Diese Bonitätsprüfungen können Sie mithilfe von Auskunfteien wie beispielswiese Schufa durchführen. Außerdem sollten für bestimmte Kundensegmente Kreditlimits festgelegt werden und Kunden mit schlechtem Bonitätsindex keine Zahlungskredite gewährt werden.

Tipp 3: Kalkulation und Sicherheiten

Kalkulieren Sie bei der Erstellung von Angeboten alle Kosten mit ein, welche für Sie durch den Lieferantenkredit entstehen. Orientieren Sie sich dabei an den branchenüblichen Zahlungszielen. Des weiteren können Sie vertragliche Sicherheiten vereinbaren: Mit einem Eigentumsvorbehalt bleiben Sie bis zur vollständigen Zahlung Eigentümer von bereits gelieferter Ware. Wenn Sie größere Aufträge haben, können Sie Anzahlungen oder Abschlagsrechnungen vereinbaren, damit gewisse Kosten oder Teilleistungen abgedeckt sind. Damit können Sie vor allem Fristüberschreitungen und Forderungsausfällen vorbeugen.

Tipp 3: Kalkulation Und Sicherheit
Tipp 4: Erfassung Und Pflege Von Kundendaten

Tipp 4: Erfassung und Pflege von Kundendaten

Sie sollten außerdem Ihre Kundendaten pflegen: Weisen Sie spezifische Kundennummern zu (Debitorennummern) und stellen Sie die korrekte Zuordnung von Datensätzen (Kundeninformationen, Stammdaten, Vertragsvereinbarungen, etc.) sicher. Somit sind alle Geschäftsvorgänge eindeutig nachvollziehbar.

Tipp 5: Rechnungsstellung

Stellen Sie Rechnungen immer direkt nach der erbrachten Leistung, um den Zahlungseingang zu beschleunigen. Nennen Sie dabei einen festen Zahlungszeitraum. Bis zur Fälligkeit sollten Sie überprüfen, ob Sie bereits einen Zahlungseingang verzeichnen können. Damit können Sie kontrollieren, ob Ihre Frist eingehalten wird und ob die Rechnung vollständig beglichen ist. Des weiteren können Sie Ihren Kunden Raten- oder Teilzahlungsoptionen anbieten sowie Preisnachlässe und Skonti gewähren.

Schritt 5: Rechnungsstellung
Schritt 6: Mahnwesen

Tipp 6: Mahnwesen

Versäumt Ihr Kunde die eingeräumte Zahlungsfrist, sollten Sie Ihren Schuldner zügig an die offene Rechnung erinnern. Sie können Ihrem Kunden im ersten Schritt eine Zahlungserinnerung senden, welche als erste Mahnung gilt. Üblicherweise werden insgesamt 3 Mahnungen versendet, bevor ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird. Erfahrungsgemäß bewegen die außergerichtlichen Schritte viele Schuldner bereits zur Zahlung.

Hier finden Sie alles zum Thema Mahnwesen. Vorlagen zur 3. Mahnung finden Sie hier. 5 Anregungen für Ihr Mahnwesen erhalten Sie hier.

Wie finden Sie einen geeigneten Dienstleister für Ihr Forderungsmanagement?

Was Sie für effektives Forderungsmanagement beachten sollten, finden Sie in unserer CHECKLISTE.

Achten Sie auf:

  • Die Performance: Verfügt Ihr Inkassodienstleister über eine hohe Realisierungsquote und realisiert einen signifikanten Anteil der Forderungen außergerichtlich?
  • Das Vorgehen: Wichtig ist dabei, ob Ihr Dienstleister einen Individualansatz betreibt, ob Ihre Schuldner unnötigerweise bei Auskunfteien gemeldet werden und, ob Ihr Inkassopartner eine langfristige Forderungsüberwachung betreibt.
  • Die Dienstleistungen: Hat Ihr Dienstleister einen bundesweiten und internationalen Außendienst? Bietet Ihr Dienstleister ein Gläubigerportal und kooperiert mit einer Wirtschaftsauskunftei (z.B. Schufa)?
  • Die Seriosität: Steht Ihr Dienstleister für wertschätzenden Umgang mit Kunden und ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.?
  • Die Referenzen und Branchenexpertise: Verfügt Ihr Dienstleister über weitreichende Erfahrungen und Referenzen in Ihrer Branche und passt sich mit seiner Herangehensweise an die Branche an?

Welche Bereiche des Forderungsmanagements kann ich auslagern?

Der Trend geht verstärkt dahin, das Forderungsmanagement an Profis auszulagern – Stichwort: Outsourcing Forderungsmanagement. Die Firmen binden somit keine Mitarbeiter für diesen sehr zeitraubenden Aufgabenbereich ein. Sie können sich somit wieder auf Ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren.

Viele Unternehmen haben ihr Forderungsmanagement bereits ausgelagert. Wir begleiten Sie als zuverlässiger, leistungsstarker und loyaler Inkassodienstleister vollumfänglich, wenn Sie Ihr Forderungsmanagement auslagern möchten.

Was gibt es bei der Auslagerung des Forderungsmanagements zu beachten?

Für das interne Forderungsmanagement ist es sinnvoll, erste Mahnungen selbst zu schreiben. Herausforderungen des Forderungsmanagements können eine mangelhafte Risikoeinschätzung, und hohe offene Forderungssummen, die Unternehmensexistenzen bedrohen, sein. Kleinere Unternehmer und Mittelständler haben vor allem sowohl organisatorisch als auch fachlich häufig Schwierigkeiten, dieser Herausforderung gerecht zu werden.

Es ist empfehlenswert, das Forderungsmanagement auszulagern, da für den Gläubiger keine (oder im Forderungsausfall nur geringe) Kosten anfallen.

Für effektives Forderungsmanagement sollten Sie Ihren Kunden also mindestens einmal erinnern (bei B2C Kunden gesetzlich vorgeschrieben, bei B2B gängige Praxis), seine Rechnung zu begleichen.

Wenn es dann zu keiner Rechnungstilgung kommt, sollten Sie ein seriöses Inkassobüro beauftragen, das Ihr Forderungsmanagement übernimmt. Beim Forderungsmanagement unterstützen wir unsere Kunden mit mehr als 35 Jahren Erfahrung.

Was sind typische Realisierungsquoten im Forderungsmanagement?

Die Realisierungsquote ist die Erfolgsquote, bei der erkennbar ist wieviel Prozent der offenen Forderungen durch ein Inkassobüro erfolgreich und effizient beigetrieben werden können.

Von einer Realisierungsquote von bis zu 90% können wir dank unserer über 35 Jahre langen Erfahrung sprechen. Wir verfolgen dabei immer das Ziel durch einen professionellen und fairen Umgang die beste Lösung für beide Seiten zu finden. Die Realisierungsquote ist je nach Forderung von verschiedenen Faktoren abhängig. So gilt für die Realisierungsquote eine Abhängigkeit von:

  • Dem Alter der Forderung
  • Der Forderungshöhe
  • Der Branche
  • Der Saisonalität (vor allem im Bereich der Gastronomie und Agrar)
  • Der Unternehmensgröße des Schuldners.

 

Laut einer Marktstudie des Bundesverbandes deutscher Inkassounternehmen unterscheidet sich der Branchenschnitt der Realisierungsquote teilweise erheblich. Bei Forderungen in der Branche Telekommunikation (rund 38.000 Fälle) kann beispielsweise nach ca. 18 Monaten nach der Übergabe an ein Inkassobüro eine Realisierungsquote von ca. 40% erreicht werden. Bei Forderungen von Versicherern mit 158.00 Fällen hingegen wird eine Quote von ca. 80% erreicht.

Welche Herausforderungen gibt es im Forderungsmanagement?

Für Unternehmen, die Mitarbeiter für den zeitraubenden Aufgabenbereich des Forderungsmanagements eingebunden haben, sind die Herausforderungen des Forderungsmanagements meist sehr groß. Zu den Herausforderungen gehören:

  1. Die Abstimmung mit dem Vertrieb über die vereinbarten Zahlungsziele. Auch die Anzahl der bereits versendeten oder geplanten Mahnungen muss exakt in Erfahrung gebracht werden.
  2. Flexible Verfahren zu etablieren, die sich je nach Kundentyp individuell anpassen. Die Forderungen eines Großkunden werden beispielsweise meist erst ab der zweiten Mahnung an ein Inkassobüro abgegeben, während bei einem Kleinkunden bereits nach der ersten Mahnung Inkasso beauftragt wird.
  3. Die Effizienz in der Bearbeitung. Meist haben Unternehmen nur wenige oder kleinvolumige Forderungen und somit keine Übung im Forderungsmanagement.

Ihre Forderungen unser Hauptgeschäft: Wir kümmern uns individuell um Ihre Außenstände und haben dabei jahrelange Erfahrung und eine effektive Herangehensweise.

 

Um den Herausforderungen des Forderungsmanagements zu entkommen, sollten Sie Inkasso beauftragen. Wir übernehmen Ihr Forderungsmanagement und unterstützen Sie damit mit mehr als 35 Jahren Erfahrung.

Forderungsmanagement Beauftragen

Worauf muss man beim Datenschutz im Forderungsmanagement achten?

Beim Datenschutz im Forderungsmanagement gibt es einige Punkte zu beachten. Grundsätzlich haben Inkassodienstleister mehrere Ziele:

1. Ihre Forderungsausfälle so niedrig wie möglich zu halten
2. Unternehmen aus allen Branchen durch die Übernahme des Forderungseinzugs zu entlasten
3. Liquidität zu sichern
4. Die Kosten für den Schuldner dabei aber möglichst gering zu halten.

Zugleich gilt es, die Justiz zu entlasten, da das außergerichtliche Mahnwesen eine Vielzahl gerichtlicher Mahnverfahren vermeiden kann. Um diese Ziele zu erreichen, dürfen wir Daten verarbeiten, die uns von unseren Mandanten, Auskunfteien, vom Schuldner selbst übermittelt werden, verwenden.

Außerdem dürfen wir Daten verwenden, die wir aus öffentlichen Quellen recherchieren. Wir als Inkassounternehmen verfolgen mit der Verarbeitung personenbezogener Daten die Forderungsdurchsetzung und das Forderungsmanagement.

Bei der Verarbeitung beschränken wir uns auf das nötigste Mindestmaß. Wir wahren die Rechte der Betroffenen und setzen uns intensiv mit den Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung auseinander.

In welchen Branchen ist Germania auf das Forderungsmanagement spezialisiert?

Branchenlösung: Inkasso Agrarsektor

Agrarsektor

Branchenlösung Inkasso Partner Des Baugewerbes

Partner des
Baugewerbes

Branchenlösung Inkasso Entsorgungsdienste Recycling

Entsorgungsdienste & Recycling

Branchenlösung Inkasso Medizininkasso Humaninkasso Tierinkasso

Human-, Zahn- & Tiermedizin

Branchenlösung Inkasso Mineraloelhandel Versorgungsunternehmen

Mineralölhandel & Versorgungsunternehmen

Branchenlösung Inkasso Gastronomie Grosshandel

Partner der Gastronomie & Großhandel

Welche Vorteile habe ich mit Germania im Forderungsmanagement?

  • Hohe Realisierungsquote von bis zu 90% durch unsere Spezialisierung auf B2B-Inkasso und unseren bundesweiten Außendienst
  • Ihre Kundenbeziehungen bleiben durch unsere professionelle Herangehensweise erhalten
  • Enge Abstimmung mit unseren Kunden – wir verfolgen einen Individualansatz statt Masseninkasso
  • Schnelle und zuverlässige Einleitung von außergerichtlichen & gerichtlichen Verfahren: Wir organisieren das Forderungsmanagement professionell
  • Starke Entlastung Ihrer Mitarbeiter: Sie können sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren.

Wer kann mich zum Forderungsmanagement beraten?

Individuelles Angebot anfordern & Forderungsmanagement beauftragen

Mehr als 30 Jahre Erfahrung in allen Dienstleistungen rund um Inkasso, Kreditmanagement, Liquiditätsberatung, Forderungsausgleich und Forderungsmanagement machen uns zu Ihrem idealen Partner für eine langfristige Zusammenarbeit im Forderungsmanagement.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – Unsere Mitarbeiter beraten Sie bei allen Fragen rund um das Forderungsmanagement Outsourcing gerne und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

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