Insolvenzmasse

Die Insolvenzmasse ist das nach § 35 Insolvenzordnung gesamte Vermögen des Insolvenzschuldners zum Zeitpunkt der Eröffnung und während des Insolvenzverfahrens. Dieses Vermögen wird den Insolvenzgläubigern, im Falle der Insolvenz eines Schuldners, zum Ausgleich ihrer Forderungen (s.a. Insolvenzforderungen) anhand einer Zwangsvollstreckung zur Verfügung gestellt. Im Insolvenzverfahren verwertet und verteilt der Insolvenzverwalter die Insolvenzmasse.

Vermögensgegenstände als Insolvenzmasse

Folgende Vermögensgegenstände können beispielsweise zur Insolvenzmasse zählen:

  • Barmittel und Bankguthaben
  • Depotbestände
  • Ansprüche aus Versicherungen
  • offene Forderungen
  • Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
  • Urheberrechte, Patente, Gebrauchsmuster und Marken
  • Arbeitseinkommen (bis zur Pfändungsfreigrenze)