Was ist Insolvenz?

Insolvenz ist die Zahlungsunfähigkeit und wird oft auch als Konkurs oder Bankrott bezeichnet. Kann ein Schuldner auf Dauer seine fälligen Geldschulden nicht bezahlen muss er Insolvenz anmelden. Im Unterschied dazu wird eine kurzfristige Zahlungsunfähigkeit nicht als Insolvenz bezeichnet. Zahlungsunfähigkeit ist gemäß § 17 Abs. 2 InsO geregelt.

Insolvenzantrag und Insolvenzverfahren

Muss man Insolvenz anmelden, so erfolgt dies über einen Insolvenzantrag bei dem zuständigen Insolvenzgericht. Hier kommen die Amtsgerichte in Betracht, in deren Bezirk ein Landgericht seinen Sitz hat. Das Insolvenzverfahren soll im Optimalfall die Zahlungsfähigkeit des Schuldners wiederherstellen. Wenn dies jedoch nicht möglich ist, folgt eine geordnete Abwicklung der Situation. Bei insolventen Unternehmen ist dies eine Unternehmensauflösung während bei Einzelpersonen eine Restschuldbefreiung die Folge sein kann.