Überspringen zu Hauptinhalt

Debitorennummer

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Debitorennummer.

  • Was ist eine Debitorennummer?
  • Was ist ein Debitorenkonto?
  • Wie wird auf Debitorenkonten in DATEV gebucht?

Finden Sie die passende Inkasso-Lösung.

Was trifft am besten auf Sie zu?

Haben Sie eine Einzelforderung oder wiederkehrende Forderungen?

Wie hoch ist die Forderung?

Hat Ihr Schuldner Einwände gegen die Forderung? (z.B. weil die erbrachte Leistung nicht stimmt)

Wurde die Forderung bereits tituliert?

Gegen wen richteten sich Ihre Forderungen?

Wo ist der Schuldner ansässig?

Wie viele Inkasso-Forderungen fallen bei Ihnen typischerweise pro Jahr an?

Wie hoch ist das typische Volumen pro Forderung?

Kommen Sie auf Empfehlung zu uns?

Zusammenfassung zum Thema Debitorennummer

Debitorennummern werden verwendet, um Forderungen einem Kunden (Debitoren) zuzuordnen.

  • Gesetzliche Vorschriften zur Vergabe von Debitorennummern gibt es nicht.
  • Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im Standardkontenrahmen (SKR04 und SKR03) ausgewiesen.
  • Die Standard-Kontenrahmen der DATEV bieten separate Nummernkreise für Debitoren und Kreditoren.

Inhaltsübersicht

1. Was ist eine Debitorennummer?

Bei der Debitorennummer handelt es sich um die Identifizierung eines Kunden in der Debitorenbuchhaltung. Mithilfe einer Debitorennummer können Unternehmen Forderungen einem bestimmten Schuldner zuordnen. In größeren Unternehmen sind Debitorennummern unverzichtbar, da hier der Überblick über Außenstände schnell verloren gehen kann.

Die Nummernkreise der Kontenrahmen (DATEV) haben sich im Laufe der Zeit zu einem Standard entwickelt:

  • Zahlenraum 10001 bis 69999: für Debitoren (Kunden/Schuldner)
  • Zahlenraum 70000 bis 99999 für Kreditoren (Lieferanten/Dienstleister/Gläubiger)

Unser Tipp: Gewisse Abweichungen von den Standard-Nummernkreisen sollten Sie mit Ihrem Steuerberater besprechen, da dokumentierte Verschiebungen der Kontenspannen zu fehlerhaften Auswertungen, Jahresabschlüssen und Steuererklärungen führen können.

Debitorenummer Definition

2. Unterschied Debitorennummer und Kundennummer

Die Debitoren- und Kundennummer werden oft als Synonym verwendet. Hierbei handelt es sich aber um zwei unterschiedliche Begriffe:

  • Die Kundennummer dient zur Identifizierung eines Datensatzes im ERP und CRM eines Unternehmens.
  • Bei der Debitorennummer handelt es sich um die Identifizierung eines Kunden in der Buchhaltung.
Wir beantworten gerne all Ihre Fragen zum Thema Inkasso und stehen mit unserer Expertise für Sie bereit.
Debitorennummer 29
Debitorennummer 30
Debitorennummer 31
Debitorennummer 32
Debitorennummer 33
Debitorennummer 33
Debitorennummer 35
Debitorennummer 36
Debitorennummer 37
Debitorennummer 38

3. Was ist ein Debitorenkonto?

Ein Debitorenkonto ist ein Buchhaltungskonto, in dem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kundenspezifisch aufgeführt sind. Debitorenkonten sind Personenkonten, die im Vergleich zu den Sachkonten nicht in die Bilanz eingehen. Ihr Saldo fließt in die Bilanz unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ein. Bei Debitorenkonten unterscheidet man zwischen Einzel- und Sammeldebitoren bzw. Debitorengruppen.

Mehr zum Thema Debitorenkonto lesen Sie hier.

Was Sind Debitorenkonten?

4. Wie wird auf Debitorenkonten in DATEV gebucht?

Wie schon erwähnt, werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Standardkontenrahmen (SKR04 und SKR03) ausgewiesen. Hier werden die Salden aller Debitorenkonten automatisch berechnet und können daher nicht direkt bebucht werden. Diesbezüglich besteht sogar eine Buchungssperre. Sobald Buchungen auf den Nebenkonten (hier Debitorenkonten) erfolgen, werden die Hauptkonten automatisch vom Buchhaltungsprogramm bebucht.

Debitorenkonten haben bei der DATEV den Kontonummernbereich von 10000 bis 69999. Dieser Bereich liegt außerhalb des Sachkontenrahmens.

Unterschiede in den Buchungssätzen können sich durch den anzuwendenden Steuersatz (19% bzw. 7%) oder die Rechnungsanschrift des Kunden (Deutschland, übriges Gemeinschaftsgebiet oder Drittland) ergeben.

Beispiel zur Buchung in Deutschland (Umsatzsteuersatz 19%)

Sie verkaufen für 10.000 € plus 19% Umsatzsteuer Waren an den Kunden Meier (Debitor 10001) auf ein Zahlungsziel von 14 Tagen.

Grundsätzliche Vorgänge:

  • Der Verkauf von Waren erzeugt Umsatzerlöse/Erträge. Wir haben es also mit Bestandskonten und Erfolgskonten zu tun.
  • Der Verkauf erfolgt auf Zahlungsziel. Wir haben also Forderungen.
  • Der Vorgang ist umsatzsteuerpflichtig. Die Umsatzsteuer beim Verkauf stellt eine Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt dar.

Regeln zur Erstellung eines Buchungssatzes:

  • Frage: Welche Konten beeinflusst der Geschäftsvorfall?
    Antwort: Forderungen, Umsatzerlöse und Umsatzsteuer
  • Frage: Was für Konten sind das?
    Antwort: Umsatzerlöse ist ein Ertragskonto (Erfolgskonto), Forderungen ist ein aktives Bestandskonto (gebucht wird aber auf einem Personenkonto), Umsatzsteuer ist ein passives Bestandskonto
  • Frage: Liegt auf dem entsprechenden Konto eine Mehrung oder eine Minderung vor?
    Antwort: Auf allen 3 Konten liegt eine Mehrung vor.
  • Frage: Auf welcher Seite des Kontos (Soll oder Haben) ist zu buchen?
    Antwort: Auf dem Personenkonto (Forderungen) wird im Soll gebucht. Auf den anderen beiden Konten im Haben.

Buchung im SKR04

Der Buchungssatz: Debitor 10001 an Sachkonto 4400 (Erlöse 19% USt) 11.900 €
Das Umsatzsteuerkonto wird automatisch angesprochen.

Antwort: Auf dem Personenkonto (Forderungen) wird im Soll gebucht. Auf den anderen beiden Konten im Haben.

Soll   Haben
Debitor 10001 11.900 € Sachkonto 4400 (Erlöse 19% USt) 10.000 €
Sachkonto 3806 (Umsatzsteuer 19%) 1900 €

Das Sachkonto 1200 (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) wird automatisch vom Buchhaltungsprogramm bebucht.

Buchung im SKR03

Der Buchungssatz: Debitor 10001 an Sachkonto 4400 (Erlöse 19% USt) 11.900 €
Das Umsatzsteuerkonto wird automatisch angesprochen.
Antwort: Auf dem Personenkonto (Forderungen) wird im Soll gebucht. Auf den anderen beiden Konten im Haben.

Der Buchungssatz: Debitor 10001 an Sachkonto 8400 (Erlöse 19% USt) 1.190 €
Das Umsatzsteuerkonto wird automatisch angesprochen.

Soll Haben
Debitor 10001 11.900 € Sachkonto 8400 (Erlöse 19% USt) 10.000 €
Sachkonto 1776 (Umsatzsteuer 19%) 1900 €

Das Sachkonto 1400 (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) wird automatisch vom Buchhaltungsprogramm bebucht.

5. Wie kann Germania Inkasso bei der Verbesserung meiner Debitorenbuchhaltung helfen?

Germania Inkasso ist ein führendes Inkassounternehmen mit der Spezialisierung auf B2B Forderungen. Wir helfen Ihnen Ihre Forderungslaufzeit zu senken. Wir übernehmen Forderungen, bei denen ihr eigenes Mahnwesen nicht weiterkommt und realisieren diese mit hoher Effektivität.

Ihre Vorteile bei Germania Inkasso:

  • Hohe Realisierungsquote von bis zu 90% durch unsere Spezialisierung auf B2B-Inkasso und unseren bundesweiten Außendienst
  • Ihre Kundenbeziehungen bleiben durch unsere professionelle Herangehensweise erhalten
  • Enge Abstimmung mit Ihnen. wir verfolgen einen Individualansatz statt Masseninkasso
  • Schnelle und zuverlässige Einleitung von außergerichtlichen & gerichtlichen Verfahren
  • Starke Entlastung Ihrer Mitarbeiter: Sie können sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren

Jetzt kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren!

    Patrick Lingen: Geschäftsführer Germania Inkasso-Dienst GmbH & Co. KG

    Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne zum Thema Debitorenbuchhaltung und helfen Ihnen in einem kostenlosen Beratungsgespräch weiter.

    Newsletter abonnieren & nichts verpassen