Überspringen zu Hauptinhalt

Dokumenteninkasso

Erfahren Sie hier alles über den Ablauf und die Voraussetzungen des Dokumenteninkassos!

  • Was ist das Dokumenteninkasso?
  • Wie läuft das Dokumenteninkasso ab?
  • Welche Vorteile hat das Dokumenteninkasso?

Finden Sie die passende Inkasso-Lösung.

Was trifft am besten auf Sie zu?

Haben Sie eine Einzelforderung oder wiederkehrende Forderungen?

Wie hoch ist die Forderung?

Hat Ihr Schuldner Einwände gegen die Forderung? (z.B. weil die erbrachte Leistung nicht stimmt)

Wurde die Forderung bereits tituliert?

Gegen wen richteten sich Ihre Forderungen?

Wo ist der Schuldner ansässig?

Wie viele Inkasso-Forderungen fallen bei Ihnen typischerweise pro Jahr an?

Wie hoch ist das typische Volumen pro Forderung?

Kommen Sie auf Empfehlung zu uns?

Zusammenfassung Dokumenteninkasso

Das Dokumenteninkasso ist eine Zahlungsbedingung, bei dem ein Exporteur seiner Bank den Auftrag gibt, die von ihm bereits hinterlegten Dokumente an den Importeur zu übergeben.

  • Bei dem Verfahren des Dokumenteninkasso wird unter anderem im Kaufvertrag zwischen dem Exporteur und dem Importeur als Zahlungsbedingung die Zahlung über das Dokumenteninkasso vereinbart. Hierbei lässt der Exporteur seiner Bank die Inkassodokumente (Warenbegleitpapiere) zukommen lässt und und erteilt ihr den Inkassoauftrag.
  • Die Bank übersendet daraufhin die Dokumente an die Bank des Importeurs. Die Bank des Importeurs prüft die Dokumente und benachrichtigt den Importeur.
  • Im Auftrag des Importeurs nimmt seine Bank die Inkassodokumente auf und leistet die Zahlung.

Für das Dokumenteninkasso benötigen Sie Warenbegleitpapiere wie ein beglaubigte Ursprungszeugnis, die Handelsrechnung, die Ladepapiere oder Transportdokumente, die Zollfaktura, eine Rechnung zur Verzollung im Importland, Transportversicherungspolice und sonstige Unterlagen (z.B. Gesundheitszeugnisse oder Bedienungsanleitungen).

Inhaltsübersicht

Grafik: Dokumenteninkasso Ablauf

Was ist Dokumenteninkasso?

Beim Dokumenteninkasso spricht man von einer Zahlungsbedingung, bei welcher dem zahlungspflichtigen Importeur mithilfe von Kreditinstituten Dokumente vom Zahlungsempfänger (Exporteur) gegen Zahlung oder Akzeptierung schrittweise ausgehändigt werden.

Das Dokumenteninkasso beschreibt also einen Vorgang, bei dem der Exporteur seiner Bank einen Auftrag gibt, die von ihm bereits hinterlegten Dokumente (z.B. Fracht, Versicherungsdokumente und Handelsrechnungen) an den Importeur zu übergeben.

Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Übergabe ist, dass der Importeur gezahlt, einem Wechsel zugestimmt oder einen unwiderruflichen Zahlungsauftrag unterschrieben hat. Basis dafür ist der zwischen Exporteur und Importeur geschlossene Kaufvertrag, in dem die Zahlungsabwicklung vereinbart wurde.

Lassen Sie sich jetzt beraten!

Wie läuft das Dokumenteninkasso ab?

Das Verfahren läuft folgendermaßen ab:

  1. Im Kaufvertrag zwischen dem Exporteur und dem Importeur wird als Zahlungsbedingung die Zahlung über das Dokumenten-Inkasso vereinbart. Der Exporteur lässt seiner Bank die Inkassodokumente (Warenbegleitpapiere) zukommen und erteilt ihr den Inkassoauftrag.
  2. Die Bank wiederum übersendet die Dokumente inklusive Inkassoauftrag an die Bank des Importeurs (bzw. Korrespondenzbank in dem Land des Imports). Die Bank des Importeurs prüft die Dokumente sowie die Übereinstimmung mit dem Auftrag und benachrichtigt den Importeur über ihr Vorliegen.
  3. Im Auftrag des Importeurs nimmt seine Bank die Inkassodokumente auf und leistet die Zahlung. Sofern vorgesehen, kann der Importeur auch einen beigefügten Wechsel akzeptieren, wodurch er die Dokumente ausgehändigt bekommt.
Für den Fall, dass die Inkassodokumente vom Importeur nicht aufgenommen werden, veranlasst die Bank des Exporteurs die Ware zurückzusenden oder einzulagern.

Welche Vorteile hat das Dokumenteninkasso?

Die Zahl an internationalen Handelsgeschäften steigt stetig an. Wenn beispielsweise ein deutsches Unternehmen Rohstoffe aus Ghana einführen möchte, kann weder das ghanaische Unternehmen die Bonität und Zahlungsmoral des deutschen Kundens überprüfen, noch das deutsche Unternehmen die Qualität und Zuverlässigkeit des Exporteurs. Diese Unsicherheiten können mit Dokumenten-Inkasso eliminiert werden. Aufgrund dessen, dass Dokumente und Zahlungen schrittweise übergeben werden, schützen sich beide Unternehmen vor diesen Unsicherheiten. So kann sich der Importeur sicher sein, dass die Dokumente des Exporteurs stimmig sind und gleichzeitig weiß der Exporteur, dass die Zahlung in Auftrag gegeben wird, da die Bank vorher keine Dokumente aushändigt.

Wir beantworten gerne all Ihre Fragen zum Thema Dokumenteninkasso und stehen mit unserer Expertise für Sie bereit.
Dokumenteninkasso 29
Dokumenteninkasso 30
Dokumenteninkasso 31
Dokumenteninkasso 32
Dokumenteninkasso 33
Dokumenteninkasso 33
Dokumenteninkasso 35
Dokumenteninkasso 36
Dokumenteninkasso 37
Dokumenteninkasso 38

Welche Rechtsbeziehungen ergeben sich aus der Abwicklung über ein Dokumenteninkasso?

Aus der Abwicklung ergeben sich im Zuge des Geschäftsbesorgungsvertrags folgende Rechtsbeziehungen:

  • Der Auftrag des Exporteurs an seine Bank, das Inkasso zu besorgen.
  • Der Bankauftrag, die Dokumente gegen vereinbarte Zahlung an eine Korrespondenzbank im Lande des Importeurs auszuhändigen.
  • Erst mit dem Auftrag zur Dokumentenaufnahme und der Zahlungsabwicklung entsteht zwischen Importeur und seiner Bank ein Geschäftsbesorgungsvertrag nach § 675 BGB und § 611 BGB.

Welche Warenbegleitpapiere benötigen Sie für das Dokumenteninkasso?

  • Das durch eine Handelskammer im Herkunftsland beglaubigte Ursprungszeugnis
  • Die Handelsrechnung
  • Die Ladepapiere oder Transportdokumente (z.B. Ladeschein, Luftfrachtbrief, Frachtschein, Postquittung etc.)
  • Die Zollfaktura, eine Rechnung, zur Verzollung im Importland
  • Transportversicherungspolice
  • sonstige Unterlagen (z.B. Gesundheitszeugnisse, Bedienungsanleitungen etc.)

Newsletter abonnieren & nichts verpassen