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Lexikon:

Inkassovertrag

Erfahren Sie hier alles was Sie über den Inkassovertrag und dessen Unterschied zur Inkassozession wissen sollten!

Inkassovertrag

Was ist ein Inkassovertrag?

Der Inkassovertrag ist ein Geschäftsbesorgungsvertrag gemäß § 675 BGB (Entgeltliche Geschäftsbesorgung). Er wird geschlossen zwischen dem Gläubiger und dem Inkassounternehmen und regelt bzw. definiert die rechtlichen Beziehungen zwischen diesen beiden Vertragsparteien. Bei einem Inkassovertrag erfolgt keine Abtretung der Forderung.

Ein Inkassovertrag ist lediglich eine Einziehungsermächtigung für Dritte. Das bedeutet, dass der Gläubiger Inhaber der Forderung bleibt und ein Dritter (z.B. ein Inkassobüro) die Forderung für ihn eintreibt. Das Inkassobüro macht somit fremdes Recht (das Recht des Gläubigers) geltend, wenn ein Inkassovertrag geschlossen wird.

Was ist eine Inkassozession?

Liegt eine Inkassozession vor, so wird eine Forderung abgetreten. Bei der Inkassozession gehen alle Rechte und Pflichten auf den Inkassodienstleister über, damit dieser sein eigenes erworbenes Recht an der Forderung gegenüber dem Schuldner geltend machen kann.

Inkassovertrag vs. Inkassozession

Was ist der Unterschied? Inkassovertrag vs. Inkassozession

Bei einem Inkassovertrag bleibt der Gläubiger der Inhaber der Forderung. Er ist daher nur als Einziehungsermächtigung zu sehen, damit das Inkassounternehmen für den Gläubiger den Anspruch geltend machen kann.

Bei der Inkassozession geht der Anspruch an die Forderung auf das Inkassounternehmen über.

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