Bankauskunft

Die Kreditinstitute erteilen Bankauskünfte über Kunden in einem standardisierten Verfahren. Die Bankauskunft beinhaltet Angaben zur Zahlungsfähigkeit, Kreditwürdigkeit und den wirtschaftlichen Verhältnissen des Kunden. Sie enthält jedoch keine genauen Angaben über Kontostände und regelmäßige Verpflichtungen.

Zwischen Banken werden bei berechtigtem Interesse Auskünfte über Geschäfts- und Privatkunden weitergegeben. Sonst ist zwischen Geschäfts- und Privatkunden zu unterscheiden: Angaben über Privatkunden dürfen nur mit deren Zustimmung an Dritte herausgegeben werden. Ausnahmen bilden Anfragen von Behörden, z. B. in Steuerangelegenheiten, die richterlich angeordnet sind. Auskünfte über Geschäftskunden dürfen dagegen regelmäßig erteilt werden. Der Geschäftskunde hat aber die Möglichkeit, der Bank dies zu verbieten, dann darf die Bank nur noch mit seiner Zustimmung Auskünfte erteilen.