Arrest

Der Arrest bedeutet im deutschen Zivilprozessrecht einen Schritt zur Sicherung der Zwangsvollstreckung, wegen einer offenen Geldforderung, einzuleiten. Der Arrest kann in einem summarischen (beschleunigten) Erkenntnisverfahren vom zuständigen Arrestgericht (Amtsgericht oder Landgericht) angewiesen werden. Soll die Sicherung einer anderen Forderung, welche keine Geldforderung darstellt oder in eine solche umgewandelt werden, ist statt dessen des Arrests eine einstweilige Verfügung zu ersuchen. Die rechtlichen Bestimmungen des Arrests sind in den in den §§ 916 bis 934 der Zivilprozessordnung (ZPO) geregelt. Arrestanspruch und -grund sind glaubhaft zu machen, Beim Arrest muss zwischen dem persönlichen (§ 918 ZPO ) und dem dinglichen (sachlichen) Arrest (§ 917 ZPO ) unterschieden werden. Der persönliche hat den Zugriff auf die Person des Schuldners (in Form einer Freiheitsbeschränkung) zum Inhalt. Der dingliche Arrest beinhaltet den Zugriff auf das gesamte Vermögen (beweglich und unbeweglich) des Schuldners durch eine Pfändung oder einer Grundbucheintragung

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